Moderne Poker-Apps führen immer häufiger unkonventionelle Format-Varianten ein, etwa Bomb Pots, Pot-or-Fold und Double Board. Diese Modi finden sich in PPPoker, ClubGG und X-Poker, besonders in privaten Unions mit eigenen Regeln. Neue Formate machen das Spiel dynamischer und reizvoller — gerade für Recreational Player. Insgesamt spielen die meisten Amateure die Standardformate NLH und PLO bereits recht solide, doch die neuen Formate bleiben für sie ein ungelöstes Rätsel, in dem sie viel zu viel EV liegen lassen.
Dennoch treiben solche Formate die Varianz in die Höhe und erhöhen oft den Rake. Ohne Rakeback kann das Spiel darin selbst für starke Spieler zum Minusgeschäft werden. Doch mit guten Konditionen der Partner von PokerDealsHub lassen sich diese Formate in eine Einnahmequelle verwandeln.
Bomb Pots: der Pot beginnt am Flop
Bei Bomb Pots zahlt jeder Spieler schon vor der Hand ein Ante, und die Hand startet direkt am Flop. Das bedeutet, du bist immer in einem Multiway-Pot und kämpfst gegen die volle, 100%-Range der Gegner.
Unter diesen Bedingungen ist es wichtig, Hände mit hohem Nut-Potenzial zu spielen — Suited Connectors, starke Paare, Hände mit dem Potenzial auf Straight oder Flush. Umgekehrt solltest du Sets auf Boards mit Flush- oder Straight-Draws nicht überbewerten: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gegner im Multiway-Pot die Nuts hält, ist deutlich höher.
Double Boards: zwei Boards, zwei Entscheidungen
In diesen Formaten werden am Tisch gleich zwei Flop-Boards ausgeteilt. Der Sieg wird auf jedem Board separat vergeben, und der Pot kann geteilt werden. Das verleiht dem Spiel Tiefe, erhöht aber auch die Rake-Belastung — denn Rake wird sogar von geteilten Pots abgezogen.
Ein typisches Risiko: Du verlierst ein Board und teilst das andere. Im Ergebnis bekommst du nur ein Viertel des Gesamtpots und verlierst faktisch die Hälfte deines Einsatzes. Faustregel: Aggressiere, wenn du auf einem Board die Nuts hast oder auf beiden nahezu die Nuts.
Pot-or-Fold: minimale Entscheidungen, maximaler Druck
Das Format Pot-or-Fold gibt es sowohl im NLH als auch im PLO. Von jedem Spieler wird ein Ante genommen, und es bildet sich ein Pot. Sofort wird der Flop ausgeteilt. Jeder Spieler hat nur 2 Optionen: in Pot-Höhe setzen (Pot Bet) oder folden.
Die zentrale Strategie besteht hier darin, deine eigene Position (wie viele Spieler hinter dir sitzen), die Position des Gegners, der gesetzt hat, und die Zahl der Spieler, die mitgegangen sind, zu berücksichtigen. Je später deine Position, desto breiter darf deine Range für Aggression sein, solange noch niemand gesetzt hat. Dabei solltest du Value-Hände mit guter Equity mit Semi-Bluffs mischen — Händen mit schwacher Equity. Setzt ein Gegner aus früher Position, ist das Respekt wert: Geh nur mit starken Händen in den Pot. Am Button hingegen ist es wichtig, die minimale Defense-Frequenz im Blick zu behalten, damit Spieler in später Position nicht „Geld drucken“, indem sie zu oft gegen dich bluffen.
Der Rake steigt, aber das ist kein Todesurteil
In all diesen Formaten werden die Pots häufiger groß, und der Rake steigt über die Distanz. Das macht Rakeback zum Pflichtbestandteil der Strategie: Nur er gleicht die Gebührenverluste aus und lässt dich im Plus spielen.
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